So schützt die Impfung.

Um seinem Immunsystem genügend Zeit zu geben, noch vor dem Ausbruch der Grippeepidemie ausreichend Abwehrkräfte aufzubauen, sollte die Impfung möglichst zwischen Mitte Oktober und Mitte November erfolgen. Es dauert ein bis zwei Wochen, bis ein optimaler Grad erreicht ist. Dieser hält in der Regel mindestens vier bis sechs Monate an.

Die Impfung ist jährlich zu erneuern, da sich die Viren der saisonalen Grippe von Jahr zu Jahr leicht verändern und der Impfstoff jährlich angepasst wird.

Der Impfstoff bietet nur Schutz vor dem Influenzavirus, nicht aber vor all den übrigen Krankheitskeimen, die sich im Laufe des Winters ausbreiten und Erkältungskrankheiten verursachen. Es kann auch vorkommen, dass eine geimpfte Person trotzdem an Grippe erkrankt. Normalerweise sind in einem solchen Fall die Symptome weniger ausgeprägt. Auch das Risiko von Komplikationen ist geringer.

Ausgerechnet bei älteren Menschen kann die Wirksamkeit der Grippeimpfung geringer sein als bei jüngeren. Dies trifft auch bei Personen mit Immundefizienz oder mit gewissen chronischen Erkrankungen zu. Gerade diese Personengruppen gilt es vor Grippekomplikationen zu schützen. Daher ist es wichtig, dass alle, die mit diesen Menschen in nahem Kontakt stehen, sich sowohl impfen lassen wie auch die Hygienemassnahmen beachten.

Grippe­impfcheck

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